LKT - Lüftungs- und Klimatechnik GmbH

Personell und technisch ist die LKT für die Lieferung und Ausführung des haustechnischen Gewerkes Klima- und Lüftungstechnik ausgerüstet.

 

Schwerpunkte:           Anlagenbau (Lüftung/ Klima); CAD-Konstruktion (Planung/ Revision);        

                                 Wartung/ Service (24-h Kundendienst)

 

Gründungsjahr:           2007 (als Nachfolgeunternehmen der HKT GmbH)

 

Sitz:                           Bützow

 

Anzahl Mitarbeitende:  40

 

Anzahl Auszubildende: 4

 

Auszeichnungen: Gesundheitspreis des Bundesverbandes mitteständische Wirtschaft (BVMW), Finalistin beim "Landeswettbewerb Unternehmer des Jahres in MV"


 

Kontakt: Martina Fregin

Telefon: 0398461 640−0

Fax:      0398641 640−10

E-Mail:   M.Fregin[at]lkt-buetzow.de

Adresse: Nebelring 11 | 18246 Bützow


Webseite: www.lkt-buetzow.de

 

Martina Fregin, Geschäftsführerin




In ihre Rolle als Geschäftsführerin ist Martina Fregin familiär bedingt hinein gewachsen. Wie sie dafür sorgt, dass in einem Betrieb für Klimatechnik ein gutes Betriebsklima herrscht und wer einmal ihr Nachfolger sein soll, verrät sie uns in einem Interview.

Gesundes Klima für die Zukunft

Am Rand der Kleinstadt Bützow hat die LKT (Lüftungs- und Klimatechnik) GmbH in einem unscheinbaren Gewerbegebiet ihren Hauptsitz. Das mittelständische Unternehmen wurde 2007 als Nachfolgeunternehmen der HKT (Heizungs-Klima-Kältetechnik) GmbH gegründet und knüpft nahtlos an dessen 17jährige erfolgreiche Tätigkeit an. Aktuell arbeiten bei der LKT GmbH 36 Mitarbeitende, die alle aus der Region kommen. Das qualifizierte und hoch motivierte Team plant, baut, saniert, liefert und installiert erfolgreich Klima- und Lüftungsanlagen für private und öffentliche Auftraggeber. Im letzten Jahr wickelte das Unternehmen mit dem Darwineum in Rostock (Volumen: 1,8 Mio. €) und dem Zentrum für Photovoltaik in Berlin Adlershof (Volumen: 1,6 Mio. €) gleichzeitig zwei Großprojekte ab.

 

In die Rolle hinein gewachsen
Martina Fregin, Geschäftsführerin der LKT GmbH, kam 1994 familiär durch ihren Mann ins Unternehmen. Die ausgebildete Finanzkauffrau arbeitete zunächst stundeweise, solange ihr Sohn noch klein war. Nach einigen Jahren war sie plötzlich mitten drin: „Dann gab es auch kein Zurück mehr. Dann ist es einfach so gewachsen“, erzählt sie. Während sich ihr Mann um die technische Seite kümmerte, war sie für den betriebswirtschaftlichen Teil verantwortlich. Mit 26 Jahren war Fregin somit bereits Geschäftsführerin – eine Rolle, an die sie sich erst gewöhnen musste: „Ich habe immer was gemacht, was ich mir nicht selbst ausgesucht hatte – aus familiären Gründen. Einfach, weil ich musste. Heute kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, etwas anderes zu machen. Es dauert ein bisschen bis man da so reingewachsen ist.“

 

Die Balance zwischen der eigenen Familie und dem Beruf war immer ein große Herausforderung für die Geschäftsführerin: „Ich bin froh das mein Sohn inzwischen groß ist. Man hat ständig Druck, denn es bleibt immer etwas auf der Strecke. Ich möchte immer 120% geben.“ Ausgleich im Alltag findet Fregin vor allem beim Yoga, Nordic Walking oder lesen. Wenn ihre Mitarbeitenden Probleme im Familienleben haben, lässt die verständnisvolle Chefin ihnen viel Freiraum: „Manchmal frage ich sie einfach, wie sie entscheiden würden, wenn sie auf meinem Stuhl sitzen würden.“

 

Talente vor Ort
Die Ausbildung junger Menschen zu qualifizierten Fachkräften spielt bei der LKT GmbH eine zentrale Rolle und erfordert viel persönliches Engagement: „Wir haben zwei Nachteile“, erläutert Fregin, „Handwerk ist unpopulär und der Standort Bützow ist schwierig. Wenn ich eine Anzeige in die Zeitung setze und die jungen Leute lesen Bützow, blättern viele gleich weiter.“ Um dem potenziellen Nachwuchs frühzeitig einen Eindruck vom Unternehmen zu bieten, besteht seit 2009 eine Kooperation mit der regionalen Schule aus Bützow. Einmal im Jahr organisiert Fregin zusammen mit der Schule eine Ausbildungsmesse, um junge Leute für eine Ausbildung in ihrem Unternehmen zu begeistern.


Regelmäßige Rückenschule
Auszubildende und Fachkräfte bekommen bei LKT einiges geboten: Anfang 2012 wurde im Unternehmen ein Betriebliches Gesundheitsmanagement eingeführt. Martina Fregin hatte sich an die Techniker Krankenkasse gewandt und in dieser einen starken Partner. Im Juni 2012 wurde im Unternehmen eine Befragung zum Thema Gesundheit durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass die Mitarbeitenden vor allem Rückprobleme haben und gestresst sind. Besonders stolz macht Fregin jedoch, dass das Betriebsklima von ihrem Team insgesamt als sehr gut bewertet wurde und die Zufriedenheit mit der Arbeit bei 100 Prozent lag. Für die erste „Rückenschule“ im Januar 2013 gab es gleich zwölf Anmeldungen. Für Fregin ist der seitdem wöchentlich stattfindende Kurs ein voller Erfolg: „Wir haben einen Monteur aus Schwaan, der kommt tatsächlich am Freitag hier her zur Rückenschule. Das hat selbst mich überrascht.“

 

Nachfolger gefunden
Am Ende des Gespräches berichtet Martina Fregin, das ihr Sohn sich mittlerweile vorstellen kann in ein paar Jahren das Unternehmen zu übernehmen. Vorerst geht er seinen eigenen Weg. Das macht sie sehr stolz: „Ich bete jeden Tag, dass er es sich nicht anders überlegt. Die wenigsten haben so früh einen Nachfolger in Aussicht.“ Anscheinend sind für die LKT GmbH die Weichen für die Zukunft bereits gestellt. Die engagierte und sympathische Geschäftsführerin sagt jedenfalls von sich: „

Ich denke in 5-10 Jahreszeiträumen. Ich denke nicht nur an heute. Ich denke viel an die Zukunft. Auch deshalb sind wir ein Zukunftsmacher.“

Andrè Macpolowski, Projektleiter




Für Herrn Macpolowski stand irgendwann eine Grundsatzentscheidung an. Lübeck oder Rostock? Er entschied sich zur Rückkehr und hat seine Entscheidung nicht bereut.

„Weil drin ist, was drauf steht.“
Direkt nach dem Gespräch mit Frau Fregin, haben wir die Möglichkeit, uns mit ihrem Mitarbeiter Herrn Macpolowski zu unterhalten. Etwas zurückhaltend setzt sich Herr Macpolowski zu uns an den Tisch. Wir stellen uns erst einmal vor und erklären worum es in unserem Interview gehen soll.
Herr Macpolowski ist Maschinenbaumeister und hat später nochmal den Beruf des Heizungs- und Lüftungsbauers gelernt. Vor drei Jahren machte er eine Weiterbildung im Bereich Erneuerbare Energien und stieg 2011 in die Branche ein. „2011 fand ich eine Anstellung bei einem Unternehmen in Lübeck. Glücklicherweise hatte ich einen Dienstwagen, sodass ich täglich zwischen Rostock und Lübeck gependelt bin. Die Arbeit hat mir Spaß gemacht und das Umfeld gefiel mir“, erzählt er uns.
Bereits während der Weiterbildung verschickte er viele Bewerbungen. Eine davon blieb bei einem Headhunter liegen und landete schließlich bei Frau Fregin auf dem Schreibtisch. Sie interessierte sich für die Bewerbung des jungen Mannes und lud ihn zu einem Gespräch ein. Zu dieser Zeit war er schon seit 1,5 Jahren in Lübeck bei einer Firma, fühlte sich sehr wohl und wollte nicht wechseln. Dennoch war er neugierig und vereinbarte einen Termin mit der engagierten Geschäftsführerin.
„Ich bin zunächst mit gemischten Gefühlen hergefahren. Frau Fregin hat mir alles erklärt und machte einen sympathischen Eindruck.“


Grundsatzentscheidung – Lübeck vs. Rostock
Er erhielt das verlockende Angebot als Projektleiter bei der LKT Bützow GmbH einzusteigen. So stand er plötzlich vor einer Grundsatzentscheidung: In Lübeck arbeiten und weiterhin fahren oder Firma wechseln und in Rostock wohnen UND arbeiten?
„Dann kam irgendwann der Punkt wo es gepasst hat. Das Umfeld gefiel mir - auch das Finanzielle überzeugte mich. LKT und Frau Fregin haben auf mich einen guten Eindruck gemacht und mich in meiner Entscheidung bestärkt.“
Während es sich bei dem Lübecker Unternehmen um eine Unternehmensgruppe handelte mit viel Power und Sicherheit, schätzt Herr Macpolowski bei der LKT GmbH vor allem das gelebte Miteinander unter den Kollegen.


Perspektive im Unternehmen?
Für ihn spielte die Perspektive, die ihm hier geboten wird eine große Rolle. Denn er möchte nicht noch 5 Mal das Unternehmen wechseln. Er schätzt die Arbeit als Projektleiter, denn das macht er schon seit Jahren und die Arbeit macht ihm großen Spaß. Die Aufgaben sind sehr anspruchsvoll und lassen die Zeit jeden Tag verfliegen.
„Hier ist nichts an den Haaren herbei gezogen. Der Eindruck der mir damals vermittelt wurde, hat sich voll bestätigt. Was drauf steht, ist auch drin.“
Am Ende betont er nochmal, dass er seinen Schritt nicht bereut hat. Für ihn zählt die LKT GmbH in Bützow zu den Zukunftsmachern. Alles ist authentisch und es herrscht ein gutes Miteinander unter den Kollegen. Besonders schön findet er, dass im Unternehmen vor allem viele junge Leute aus der Region eine Chance bekommen.